Friday, 17 April 2015

HXVI

People've been asking me all week — like, just now somebody stopped me on the street and was full on, "So, davidly, whaddaya think of Hills' new logo?" — and I'm like, Jesus, people. Alright, already! I'll tell you what I think.

I like it. I think it's brilliant. I am aware that a plurality were scratching their heads upon its ugly unveiling. But let... me... be... ab-so-lutely clear: the point here goes to Candidate Clinton. It really shows you mean business when you say fuck everybody, I'm going with the symbol which was market tested and shown to resonate sympathy with masochists and sadists in equal measure.

Here's my break-down of the semiotics:

1) It's bold & decisive, knowing exactly which way it's headed.

2) It's angular & solid. Wherever its values may veer, stated or otherwise, they'll be made of steel.

3) It's time tested. You may not think so, but what do you know? When's the last time you ran for President? That's what I thought.  H > U

4) It's efficient. Bringing to mind the promise of crashing through both towers in one go. This signals a willingness to do whatever it takes to get the dirtiest deed done directly and with the Saudis & Mossad and the CIA & FBI all Goldman'd & default-swapped into one super-secret trade initiative running on batteries of the corporate school-to-prison program and backed by the most expansive military industry the world may ever know. Carlyle Group eat your heart out!

5) Last, but in no way least, it's masculine & progressive. Just look at that arrow! The power of this message lies in the counter-reminder that we finally get to get a strong woman to torch her way, all Libertas-like, unremittingly down the road that got us to this glorious state we're in now.

Even if, at best, all we can honestly say is that it charters us slightly less– or more slowly in the wrong direction, why not? What's the worst that could happen?

Sunday, 12 April 2015

Goethe Bagged & Tagged

From professed brilliant thinker, Johann Wolfgang von Goethe:
"Even from stones that are placed in the way, one can build something beautiful."

Not the best version of "make the best out of a bad situation" that I can think of; that I just read it on my brown paper bakery bag says I dunno what about what's in either.

Wednesday, 8 April 2015

Der Parkbank Pinkler
Kapitel Acht!: 'noch ein' Wunsch?


Wie?  Icke? Soll dit een Anjebot oder'ne Bitte?
Steht für mich die Zukunft weit offen? Oder
wird mit mir jrad Schluss jemacht?


VIII.

Halb schwarz, halb arm, halb illegal, zur Hälfte bemitleidet, zur Hälfte gefürchtet und — ist tatsächlich noch Platz für eine dritte Hälfte – zur Hälfte gehasst, möchte das Kind trotz alledem Freunde.  Möchte die, will die aber nicht mit nach Hause. Vertraut nur mit denen, die, wie er, ohne vernünftige Lebensunterhalteverhältnisse, gerade solche, die kein liebevolles Lächeln von fremden Erwachsenen, wenn auch von dem freundlicheren Elternteil, abkriegen, wegen der missachteten Elternhäuser jener Kinder. Nicht, wie aus den nachvollziehbaren Ängsten, wegen des schrecklich labilen Onkels oder Stiefvaters, sondern weil die alle in ach so unvorstellbaren Elend aufwachsen. Das Armsein ist der allererste Verstoß gegen die Grundwerte der sonst sorglosen Gesellschaft.

Das Kind hat doch noch einen Wunsch, und zwar nicht zwischen Freundeskreisen entscheiden zu müssen: denen, die ihn heimlich verstehen und diejenigen, die von ihm unheimlich fasziniert sind, die Wahl zwischen Selbstmitleidsorgien und organisierten Betroffenheit.

Der Bursch, der es geschafft hat, aus dem Elend ein Studium zu bestreiten, möchte sich weiter die diversen Freundschaften zusammenschließen. Auch wenn, mit dem alten Kiezkumpels ein geographisches Stück hinter sich, ihm die neuen Bekannten noch immer so seltsam vorkommen. Deren Streben nach Verständnis wird nun, von der Akademie gefüttert, zum angestrengten Ausdrücken von Einsicht. Wie Zahlen ins Programm aber irgendwie umgekehrt, wie das Programm in die Zahlen eingesetzt. Die Basis ist Acht. Das Resultat ist exponentiell. Der Rest, die alte Freunde weiterhin zurückgelassen. Die Eigenidentität des Burschen wird zum Rätsel.

Stets gelobt und geopfert zugleich. Und subversiv verachtet und verlangt auch noch. So wächst das Rätsel auf. Die Gegensätze wird langsam nicht mehr als Einzelteile wahrgenommen, sondern einzig als zusammengeschmolzenen Widerspruch.

Der Mann? Prinzipiell weiß er von der Vielfalt bzw. Differenziertheit der Beweggründen des Gefühlslebens, von uneigennützig zu wohlbedacht bis zu einem breiten Spektrum von Hintergedanken, zum Teil auch unbewusst, hat sich jedoch daran gewöhnt, von Kindheit an und über die abgebrochenen Studienjahre hinweg und danach, wie die Menschen aus Bedürftigkeit verliebt und verrückt und aus Verrücktheit verlegt und vergessen wird.

Der Widerspruch. Der hat gewonnen.

Der Mann redet zumindest nicht in Nonsequitur – einem nacheinander nicht zusammenhängenden Endloskürzel überall vor sich hin ausplaudern. Aber, nein, das stimmt eigentlich nicht.

Natürlich tut er das doch. Die Zusammenhänge sind perfekt verbunden im eigenen Gehirn bis auf dann, wenn man an der Sprachschwelle steht, vielmehr, in  Wortübergang hinaus denkt. Schon ausgesprochen, ist es zu spät. "Wovon redest du überhaupt!?"

Wie war deine Frage? Ach, ja. Was ich noch wolle... möchte, würden einige sagen, würden dich aber gewiss nicht duzen. Warum siezen wir uns selber nicht? Aber ich schweife ab, wie gerade gesagt.

Es gibt etwas, was der Mann nicht auseinander halten kann — sowie langsam damals der ausgesetzte Student, sowie das Kind, obwohl es dem Kind wahrscheinlich intuitiv bewusst war und er es vergessen hat mit dem Erlernen der Sprache —, und zwar, Angebot und Nachfrage. Damit meine ich nicht, diese verfickte... Entschuldigung... verlogene Wirtschaftstheorie, nein. Ich meine damit, dass er das Angebot als Nachfrage verstehe, obwohl er nie, nie, nie eine Nachfrage mit Angebot verwechsele. Richtig interpretieren schon, wie zum Beispiel, wenn man Hilfe braucht, ist das ein Angebot, Gutes zu tun. Klar.

Aber umgekehrt, wenn man ihm Hilfe anbietet, immer wieder... nicht immer, aber immer wieder wird er, wenn nicht in der erster Linie, in einer Linie als Angebotener Nachgefragter. Gefordert eben. Also überfordert.

Ob das heißt, etwas "mit uns" unternehmen, also nicht einer von uns sein, sondern in irgendeiner Art und Weise zu Diensten neben uns sitzen.

Oder auch, ob er noch etwas wünsche, und also etwas aus der unaufhörbar ansammelnden Reihe von Lüsten herauspicken und gleich zum Ausdruck bringen.

Oder aber auch, ob er bestellen oder verpissen soll.

Im Endeffekt... wobei wir noch kein Ende haben, und darum geht's... dürfte er ehrlich sein, würde er beantworten, er möchte ein Ende. Aber, wenngleich er nicht weitermachen will, hat er Angst vor dem Nichtweitermachen.

Augenblicklicher noch, hat er Angst vor dem Pinkler. Er möchte nicht vom Pinkler umgebracht werden. Will nicht geschlachtet. Das ist weder gutes Ende noch gutes Angebot. Und während folgendes nicht als Nachfrage verstanden wird, kaum noch als noch ein'n Wunsch, wenn er nun verpissen soll, weiß er nicht wohin.


mit Blick auf die Samariter, Berlin-Friedrichshain - 1915/2015

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Kapitel VII << -- >> Kapitel ??

Sunday, 5 April 2015

Thirty Minutes or Less

This Easter Sunday Paper contains satiric elements manufactured from satirical reality.

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"If I didn't know any better, I'd think you were obsessed with the rightwing extremist elements of our strategic military allies," said White House press secretary, Earnestly Joshing, when asked about the US plan to begin training Ukrainian military forces, which includes the neo-nazi Azov Battalion, on April 20th.

Sunday, 29 March 2015

Sundae am nasty

Dear diary reader, I don't do this often so pay close attention and click & read the bulbous letter'd & linked:

Sunday, 22 March 2015

Finsternis

The only people who talk about a story taking on a life of its own are paid to distribute stories. If it really writes itself, why frame & forward it? Can something that's been framed & forwarded be said to have written itself?

Thursday, 19 March 2015

Life is a Metaphor

The very act of defining something results to some degree in misnaming it. For every thing that has a word, we have created a description more or less apt. This doesn’t mean we cannot strive for greater precision of understanding, but the current nature of diversity of life as we know it, with its many opinions and ideologies, precludes unity of terminology.

Sunday, 22 February 2015

The Unforgiving Nature of Trample-Down Economics

For what does it profit a man to make his way along promptly plowed pavement safely to his office building only to slip and crack his head open on the sidewalk below?

Sunday, 15 February 2015

Cloudy Skies w/ a Chance of Crumbs

"The mass of men lead lives of quiet desperation. What is called resignation is confirmed desperation. Most of the luxuries, and many of the so-called comforts of life, are not only not indispensable, but positive hindrances to the elevation of mankind."
—Thoreau

Sunday, 8 February 2015

The Brazen Corruption of Breakfast

When Bo Rama speaks, you can predict the few things that will happen as a result: his biggest admirers will swoon over how smartly informed and refreshingly thoughtful his comments are; his biggest detractors will bluster about the odious treachery of the same; most people won't pay attention, but when the reactionaries get cranked up, the admirers will be joined by a chorus motivated in just as knee-jerk a fashion by the personality of the reactionaries, though no better informed about the integrity of the comments in question, and with just as deep a disregard for their context.