Sunday, 3 December 2017

Gestalt in Yellow

Cool if crookedly capped dapper, the sailors wind as were all the room in the world their way down the bazaar stricture. By day they go muggin' the mile with smiles like affable emissaries out of an Elvis picture. By night they take on a campy Capra-corn mash just before the Russell reel is loaded. The brutal dawn's nightcap is tipped to Pasolini.

The fog of war they say paves the way for their action, though their orders give cover to indulge sick satisfaction, at least through to their commission. These deeds are carried out as an investment bought in bellowing black & white with an aim to sell out in tortured technicolor.

No surface strafing can expose the underbelly of the beast buried in the misery of the razed rubble and dust. Paraded on the periphery, this principal is to be written off, hanged for posterity, or co-opted & reinvested in the theater coming just.


Lenachstr. & Sonntagstr., Berlin-Friedrichshain - 1911/2017 (hover)

Thursday, 30 November 2017

Just the Facts

Observe the following sentence & subsequent translation: Der Rollstuhlfahrer soll beim Überqueren der Straße nicht den Fußgängerüberweg genutzt haben, eine Ampel befand sich nur 25 Meter weiter. It means: The wheelchair user is believed not to have used the pedestrian crossing. A traffic light was only 25 meters away.

nur {adv}: only; just | If he'd only wheeled his lazy ass to the next corner. He's just looking for sympathy.

The descriptive measurement becomes a value judgment by way of the insertion of no more than an additional word, a simple syllable, a mere morpheme, which is then nothing less than a transgression of journalistic responsibility that triggers a number of possible conclusions about what actually happened. However, the application of "nur" in this context is not only bad reporting pregnant with the plausibly prejudicial ableist attitude beclouded in traffic law & order. It's also inaccurate, which mere minutes of research might have made clear. As you can glean from the item's accompanying photograph, there is in fact a light at the reported intersection. Either the Unfortunate wasn't crossing at this corner and the driver dragged him the distance, or the nearest light was *twice as far away.


Foto: Morris Pudwell
*click to enlarge

I'd allow my misconstrual of the precise arrangement of events. But only just.

Monday, 27 November 2017

Der Parkbank Pinkler: rücksiebzehnundvier

Wiedersehen auf dem Alex, Hundekälte. Nächstes Jahr, 1929, wirds noch kälter.
—Berlin Alexanderplatz, Alfred Döblin

.IXX

»Nun ist es fast schon eine Generation her, seitdem ischmisch in diese Betonöde verliebte. Da waren noch Basketballplätze am Nordostrand, benutzt unter anderem von Stammspielern aus Westafrika. Der Platz um die Fontänen herum wirkte optisch viel größer als heute, weil damals die Fassade vom Kaufhof ein ganz fünfzehn Meter zurück von der des heutigen stand. Der sogenannte Brunnen der Völkerfreundschaft war umringt noch von Punks in allen Farben, wie auf Fotos vor der Wende. Dazwischen, anstelle des neuen Saturnhauses, lag die kleinstmögliche Grünoase gepflanzt mit Sitzbänken. Es gab zwar viel weniger Leut' als heut', aber sie waren trotzdem bunt mitten in dem reizenden Grau und für Saturn war genügend Platz zwischen Biergarten und Burger King. Die Besiedlung, wie die Grundgesamtheit, wächst auf über das, was unsre Erde noch ertragen kann, und die Menschheit steuert rasend drauf, breiter zu bauen, höher zu siedeln. Natürlich ist es von mir Nostalgie, wofür es niemals wirklich gab, wonach ich hiermit schmachte. Da war jedoch einmal Platz am Alex, drauf waren noch Plätze frei. Gegenüber auf dem ehemaligen Haus der Elektroindustrie stand zwischen den Fensterreihen ein Zitat noch als Erinnerung an eine noch ältere Zeit. Selbst die Erinnerung ist längst vorbei.«



Wednesday, 22 November 2017

What's in a name? that which we call a rose


This test pattern is alleged to have contrived its lewd display for the entirety of its 75-year existence.

Sunday, 19 November 2017

Der Parkbank Pinkler: rück>zwo>und>zwo

„Jenseits vom Bewusstseinsstrome. Da sind Tropfen.”
—Na Toll (1917 a. Chr.)

.IIXX


Blick. Blick. Blick. Blick. So ging er gehend durch den Betonwald und kam kommend nach Hause. Dort saß er sitzend und aß er essend vor seinem Lieblingsfernsehprogramm. Sie dagegen, anwesend schon dagewesen, schlief einschlafend vor den Fernseher ein. Sind das zwei Menschen?

Blick. Die von Glotzer angeblickten Bilder leuchten die Glotzer ab, obwohl die Glotzer glauben, es sei umgekehrt. Das Bewegtbild erleuchtet die Glotzergesichter, dahinter wird nicht unbedingt eingeleuchtet. Die, die projizieren, projizieren pur, nur in die eine Richtung überall. Zu wievielt seid ihr?

Blick. Ein Weltbild. Eine Sicht. Geprägt von der Hauptstadt. Der Einblick, dass „Stadtbild” bedeutet jene urbane Kulisse mit skizziertem Umriss aus irgendeinem kreativen Kopf der Tourismusbranche sowie die Ansicht, die von gesammelten Stadterfahrungen bestimmt wird. Diese sind nicht notwendigerweise der Weisheit letzter Schluss. Weniger so Straßenregelweisheiten.

Blick. Bilder bluten. Da saß einer lesend im Obergeschoss, als ein ungewöhnlich stark Vierreifenquietschen von der Straße erschallte, gefolgt vom Rums samt Erschütterung, die irgendwann mal zu erwarten wäre, wenn einer an einer Hauptstraße wohnt. Trotzdem waren die Menschenschreie darauf aufwühlender als man hätte ahnen können. Um ein Epos abzukürzen, waren es zwei Touristinnen, die, gemäß dem Berlinerbild, davor doch brav an der Straßenecke warteten, als ein Kleinlieferwagenfahrer nicht gerade so aufrecht bei Rot über dieselbe Kreuzung fuhr. Es kam zum Zusammenstoß mit einem anderen Pkw, der geschleudert wurde und bis in den zwischen den Touristinnen stehenden Ampelmast abprallte.

Blick. Hinuntersehen, wie der unschuldige Pkw Fahrer hätte ansehen müssen, wie seiner Auto diejenige getroffen hat, die sich an Verkehrsregeln, und praktisch  den Verkehrsampelmast, festhielten. Und danach wie das Auto so entsetzlich ironisch eine von dieser eine Halbstunde lang zum Gehwegs Blindenleitstreifen festgenagelt hielt, als wäre das ein Straßenschild,  das sagt: Physikalische Gesetze übertreffen die vom Straßenverkehr.

Das wäre 3.834 Jahre her, plus oder minus eine Ewigkeit. Davor ist Daniel D. Löwe ganz allein. So ist er immer noch, doch pustend seine Blüten in den Himmel hinein. Der Strom meint heute noch, jede Blüte sein eigenes Leben sei. Die Eigenerfahrung stammt jedoch als wie von einer Himbeere her, deren Kügelchen nichts davon wissen dürften, genausowenig wie Daniel D. Löwe noch wisse, ganz allein zu sein.

So ist es aber gewöhnlich, auch für eine Sammelsteinfrucht, allein im Himmel über sich selbst zu herrschen ohne die Herrschaft über sich selbst zu erkennen, wobei deren Kügelchen über illusorische Besinnung annehmen, aufeinander zu warten, gegeneinander zu fahren.

Daniels unbewusste Botschaft bedeute, dass auch der lebensgefährliche Lebensgefährte  ungefähr ungefährlich ist. Denn wer schwimmt dem Anschein nach gegen den Strom, ist tatsächlich nur Daniel, der redend mit sich selbst redet und sich gleichsinnig bewegend im Nebenstrom bewegt. Der Strom fließt fließend überall, wenngleich nur dort, wo sich einer befindend befindet.

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Thursday, 16 November 2017

Terminankündigungsberichterstattungsunbekanntgabe

»Hast du schon gehört? Es soll mit dem BER endlich soweit sein!«

»Echt? Ich hätte mir nie erträumt. Du! Lass uns mal einen Flug buchen! Egal wohin!«

»Soweit ist es noch nicht. Ich meine, bald wird es einen Termin geben

»Wie, einen Termin? Ab wann können wir da fliegen?«

»Das weiß ich auch noch nicht. Ich meine, bald wird es einen Termin geben... für die Bekanntgabe für den Eröffnungstermin. Und jener Termin soll denn irgendwann bald bekannt gegeben werden... als Weihnachtsgeschenk!  Falls nichts mehr dazwischen kommt.«

»Spannend. Sag mal. Nach dem Eröffnungstermin, dürfte man von BER aus abfliegen?«

Relevanter link:
Bericht über die Meldung der Eröffnungsterminbekanntgabe

Saturday, 11 November 2017

'Twas forgot they'd come to mine magnetite.

These few words are to unweave how it came to pass that Krypton would be colonized by Earthly descendants whose sole determination in occupation was to maintain their mastery over Kryptonian slaves for the purpose of mining kryptonite to be used in the war back on Earth against the Superfolk who'd come to oppress the native Earthlings.

The humans who first told the tale of the Superman of Krypton originally defined his Achilles' heel as a radioactive debris that had resulted from the explosion of his home planet. This story would change frequently until it was eventually revealed that the material had arrived along with the first Superfolk in the form of a meteoroid shower whose source substance had been the result of an extraplanetary collision of some kind with Krypton, which had not destroyed the planet as previously posited.

The apparently debilitating effect the element had had on the Kryptonians turned out to be the result of the radiation from the Earth's Sun, insofar as it was established that the superhuman strength evident in the Superfolk on Earth was merely neutralized in the presence of this as well as many minerals from their planet. Whereas the radioactive effect the Sun had on kryptonite was not dissimilar to that from the Kryptonian Sun, it only caused them to ail on Earth.

As to his identity, the original Superman had concealed it indeed, but behind that of a propagandist, himself playing the part of a newspaper reporter. The superhuman power of the Superfolk would prove to be as absolutely corrupting as their power over humans was absolute. It only took a few generations for them to have entirely enslaved the human population.

Fortunately for the Earthling, they wrote a fantastic twist into their future. It began with the commandeering of a vehicle to the planet of their oppressor for the acquisition of the ore to subdue their superpowers on Earth. Once upon the surface of Krypton they made a pair of startling discoveries. First, it was more populated than postulated. More important, however, was that the extraordinary energy enjoyed by the Kryptonian on Earth amounted to no greater an advantage than that which the Earthling would have over the inhabitants on Krypton. This would be convenient toward the mining of their planet.