Saturday, 5 June 2021

Mama reminded me of the lost and found and Ms. G.

December 2012, Berlin
Dear Ms. G,

What can I say? How do I communicate my gratitude to you? Not only for the return of my keys, not to mention the even less expected handing over of the cash! No, that goes without saying, so the thought - if such an exceedingly considerate act was about the delegated responsibility of our empathy, then we would already see in our mind's eye how one reacted to it: filled with gratitude.

Anyway, I can't appreciate how much effort you put in to see your honorable deed through to the end. May I then still claim that I really appreciate it? Either way, I've been unsettled by the possibility that you would not appreciate how grateful I am.
 
But there's more.

As I searched up and down that stretch of road and searched again, one question kept turning in my mind: If I found such a strange possession lying in the street, what would I do?  How?

In any case, I would wish that the property-without-person (i.e. without any determining references to a specific owner) would find itself back in the right hands, back in the right pocket, back at home.

I imagined being confronted with the dilemma: Simply leave it there? Put it on more visible display nearby? Stand around all day where I found it, waving the keys around in the air, yelling out in all directions to make the find  most public?

You see, Ms. G, doing your part to see to the return of my keys together with the cash, you indirectly taught me something else: I had never heard of such a Lost and Found Bureau. When I first heard that word [Fundbüro], I asked, "Is there such a thing?" "I don't really know," came the reply from the same person who had advanced the validity of the word by way of suggestion.
 
I was uneasy being handed a note with the address of the "finder", especially since the woman in the lost and found office had initially spoken of an anonymous person. On that small slip of paper was also a suggested finder's fee of one euro. Or, more precisely, written on the back with your name and address thus: 1,00€. Strange, I thought. How do they come up with that?

"Of course you can give more," the lady said. Of course, I also thought. Here I was again encountering yet more uncertainties.

"Chocolates," said the first person I asked for advice. Yes, that's also a standard, I thought. Subsequently, I talked with my sister and mother, who considered and discussed. Finally, my sister posited that if someone willingly submits such personal information, maybe she'd just like to hear about it should that property and person find themselves together again. Of course! 
 
Hence a solution to my imagined dilemma. I hadn't known what I'd do with unidentified property precisely because I would have wanted to know foremost when and if the things had found their way back home. So you've managed to teach me yet another lesson.

And now I hope you know, dear Ms. G, how grateful I am.

Thursday, 20 May 2021

Der Parkbank Pinkler Kapitel XXVI:
es geht aufwärts

XXVI.
 
Heute ist ein schöner Tag. Bin früh auf. Frühstück aus Flaschengeld gemacht. Husten über das Essen rüber. Woran sich bloß gewöhnt wird.
 
Das eine kleine Lebensspiel macht manche Tage besser als andere. Jeder Morgen hat eigene Erneuerungspotenzial, selbst nach Abenden schrecklicher Verzweiflung. Er beginnt und endet mit Selbstwertgefühl. Waswertgefühl? Genau. Mittelloser sind nicht gerade Metalllos, und ich bin Alchemist und Entrepreneur. Überlebenskünstlersektor.
 
Seien Sie gewarnt: Während ich hier versuche, die Frage des glücklichen Lebens klarzustellen, auf welcher Straße immer, wie so viele andere Dinge auch, liegt echtes Verständnis allein in der Erfahrung.

Zu Beginn sollte ich eine Missverständnis beheben, das zu dem falschen Schluss führen würde, dass ein glückliches Leben auf dieser einen Straße nicht das ist, was es scheint zu sein. Es stimmt, dass es oft nicht so wäre, wie das auch sei, aber zu glauben gibt es keinen Grund, dass dies nur in Einzelbranchen der Fall ist. Pro Maul habe ich mitten im Sektor von angeblicher Finanzsicherheit, mit Sicherheit, mehr Geheimmelancholiker getroffen. Und überhaupt den größten Teil an Größenwahnsinnige.

Das Irrtum ist zu denken, dass einer aufgegeben hat, sobald man in den Überlebensbereich zieht. Versetzt zu werden heißt nicht in Bestürzung versetzt. Erstens war der Lebensmodus wahrscheinlich schon vor dem sogenannten Misserfolg vorhanden, der zu dieser einen Straße führte. Das Einzige, was sich ändert, sind die vorhandenen Instrumente und die anstehende Aufgabe. Da jemand in seinen unmittelbaren Aufgaben gut wird, bedeutet nicht, dass er aufgegeben hat. Das ist völlig unabhängig davon, ob er sich dafür entscheidet, sich um die Rückkehr von dieser einen Straße zu bemühen.

Nun zu den Aufgaben und der Art und Weise, wie man sich durch die Bewältigung dieser Aufgaben wohl fühlt, also zu dem Geisteszustand, der jeder Situation eine inspirierte Stimmung verleihen kann. Somewhere over the rainbow, kann jeder der Zauberer von Unzen werden.
 
Früher, im Kreis der Anzugsträger, fing ich an, unter ihnen ähnliche Gemeinsamkeiten zu erkennen, die mir auffielen, weil sie meinen eigenen ungemein unähnlich waren. Eines war uns gemeinsam. Nach und nach nahm ich dieses zur Kenntnis, als das, was uns vor der Tür des Glücklichseins setzt, und zwar, dass je weiter sich man von echtem Schaffen befindet, desto mehr wird davon geredet, was man so alles geschafft hat.
 
Es ist nicht zu relativieren. Oder doch. Ich meine, einerseits, verglichen damit, wie und wo ich früher wohnte und ob ich da gehörte, oder mich anpassen konnte mit dem Gefühl, zugehörig zu sein und nicht hörig, bin ich heute frei. Andererseits wird das hörig Sein auch schnell gewöhnlich. Nur weil man es bis ganz oben geschafft hat, hat man sich schon lange nicht befreit. Geschweige denn von Spitze zu Spitze mittels goldenen Fallschirms, jenseits jener Regenbogen, wo Unruhe beherrscht die, die meinen, sie zu beherrschen, wo Sucht und Gier benutzt wird, von denen, die sich von denselben ausnutzen lassen. Wer treibt wird getrieben, cholerisch und giftig.
 
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Wissenschaftler unter Wissenschaftlern, gut bezahlt mit Bedingungen. Das heißt, bereitwillig, beziehungsweise ohne Widerstand zuzulassen, dass das Geschäft über der Wissenschaft steht. Nach Arbeitsvertrag ist Pflichttreue vor allem Geschäftstreue. Ihre Kunst ist bestenfalls zweitrangig. Natürlich sind es ausschließlich Geschäftsinteressen bei Vorstandssitzungen diskutiert. In der Öffentlichkeit geredet wird ausschließlich von der Wissenschaft.
 
Dadurch wird die Berufung Ihrer Kunst beschmutzt von Interessen außerhalb des Bereichs, dem Sie glauben, Ihr Leben gewidmet zu haben. Wie, Sehen Sie. Warum, wissen Sie auch. Die ausstehende Frage ist "zu welchem Ende?", oder ob es ein solches gibt.
 
Man hört, der Weg ist das Ziel. Das kann wunderschön sein, es sei denn, der Weg ist grauenhaft. So oder so, führt es jeden in den Tod. Trotzdem ist es für die Wissenschaft irgendwie tödlicher. Zum Tod geführt zu werden, ohne nach Wissen zu streben, ist für der Wissenschaftler ein Leben von Sterben. Stellen Sie sich vor, wie es sein muss, zu wissen, dass Sie das Wissen der Wissenschaft in die Knechtschaft verkauft haben und, gemäß Ihrer Art, sind Sie stets gequält von der Frage: Zu welchem Ende? Alles um den Nichts willen, der wandernde Weg von ewigen Enden. Das ist kein Weg zum Glück.
 
Zum Glück ist das keineswegs mein Weg. Nicht mehr. Man sieht mich auf dieser einen Straße, nimmt an, ich schaffe ja nichts. Nicht so gekleidet. Nicht so wie die in den Zeitschriften, wo wir anhand ihrer Vertreter aus der Meinungs- oder Staatskunst erfahren, alles, was sie geschafft und noch zu schaffen haben, als gäbe es sonst nichts. Und der Jedermensch mit passender Uniform im Kopf kann fließend Quatsch. Sind sie damit glücklich?

Man hat mich damals für einen Maulwurf gehalten. Die winzigen Details darüber, welche davon wichtig waren und welche nicht, und die Art und Weise, wie sie verwendet wurde, um die Defizite des Status quo zu qualifizieren, machen die Gesamtheit unserer miserablen Existenz aus. Wie eine Kackwurst bei der Einschulungsfeier. Trotzdem, mögen sie in Frieden leben.
 
Relativieren kann man immer. Also gewöhnlich werden kann alles. Aber unabhängig von all dem, wie ich mich fühle, egal wo, ist gute Laune gute Laune. Und heute ist ein schöner Tag.

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Tuesday, 18 May 2021

Do that it were am!

Newfangled was the brand of the brand I was shoving into my face when the older of my two older brothers made his way through what we called the dining room on his way from wherever he'd been to wherever he was going. He'd always been somewhere and going somewhere else. Sporting what must've been an irrepressible motor, he was probably home for a shower before he headed to wherever would lead to the need for another.
 
We briefly bonded over an appreciation for this act of gluttonous intermission. This was no abstraction, there was no generalized contextualization, but a clear-cut ode to the expeditious clearing of a can of this very substance, wherewith he would relate he could relate to being where I was and doing precisely what I was doing, potato'd on the couch watching whatever and placing stacks of reconstituted foodstuff into a hole somewhere just beneath my nose, mashing more than chewing as the salted starch melted onto my tongue just barely before I repeated stacking and shoving so as not to risk an unsteady presence of product along the chain of hand, mouth, gullet and gut.

Sunday, 16 May 2021

The Fine Blurred Line

Everybody's got their own standard as to what's acceptably connotative colloquy and what ain't. There are word books that catalog common use and some people will refer to one dictionary over another if they think the other's gone too far in jotting down what's meant by what's being said.
 

Saturday, 8 May 2021

The Burden before the Prince

Good news. I woke up and it was all a dream. Not quite a nightmare, you know. One does acclimate to the horror.
 
I'd been thinking reality was relative since I'd thought really hard about the contrast between the dream during the dream and the realisation just after, and how it'd be extraordinary were it not for thousands upon thousands of bouts of credulity, forever at home ahead of the unfailing revelation that dawns on the dreamer. So I'm no longer sure it's less naive to believe in the dream night after night, when it's proven false by my own senses day after day, than it's to maintain a belief in the same senses reminding me nothing's amiss. What year is this?
 
The good news is I woke up and it was all a dream. Though that's not really a twist. I have gotten used to this.
 
What all? I'd been considering the question with increasing regularity proportional to the accumulating moments of realisation that the sight in the slumbering that'd just occurred was an involuntary illusion. A certain multitude of such experiences wrench the remarkable into a yawn and a stretch. While the distinctness of certainty seems somehow symmetrical, it's only so. How far back can this go?
 
I've got good news. Today is the first day after the last.

Thursday, 22 April 2021

Distinctions most never need to make

We're having problems with the undertanding of things. This means we don't like the way people understand things, or that they understand them at all.
 
We're having problems understanding things. This means we probably don't understand their understanding either.